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Eine Zeitreise Mit Bildern Liedern Texten Interviews. Erstellt von E. Leuninger. 100 Jahre KAB im Bistum Limburg. Abschnitte 1 Gründung bis 1919 2 Die Weimarer Zeit 3 Die Unterdrückung 4 Vom Wiederaufbau bis heute 5. Perspektiven. 100 Jahre KAB im Bistum Limburg.
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Eine Zeitreise Mit Bildern Liedern Texten Interviews Erstellt von E. Leuninger

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Abschnitte 1 Gründung bis 1919 2 Die Weimarer Zeit 3 Die Unterdrückung 4 Vom Wiederaufbau bis heute 5. Perspektiven

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg 1 Gründung bis 1919 Gemeinsames Lied Erster Diözesanpräses Dr. Luschberger

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Die Arbeiterschaft entsteht Situation Viel Arbeit wenig Verdienst mangelnde Rechte (Frauen im Bergbau) Es kommt zur Arbeiterbewegung in Gewerkschaften Parteien Verbänden zur Verfolgung z.B. in cave Sozialistengesetzen 1878-90

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg 1883 wird in Biebrich der erste bekannte kath. Arbeiterverein im Bistum Limburg gegründet Bischof Ketteler ermutigt zur Gründung von Arbeitervereinen Ziele: Religiosität Geselligkeit Mit der Enzyklika „Rerum novarum" 1891 von Papst Leo XIII. kommt der Durchbruch

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Gründung des Diözesanverbandes am 25. Oktober 1904 in Höchst Anschluss a lair Westdeutschen Verband der 1903/04 mit Beteiligung Limburger Vereine gegründet wurde

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Im Schematismus des Bistums aufgeführte Arbeitervereine von 1902 (kick the bucket Liste ist unvollständig und ungenau) Wie war das in der Gründerzeit Winfried Oster, Waldernbach (Gründung 1900 in Solingen) und Engelbert Kohl, Flörsheim (offizielle Gründung 1906) berichten aus der Geschichte Ihrer Vereine Fragen: - Was führte zur Gründung? - Wie entwickelte sich der Verein? Hinweis: Die Antworten sind in der Datei Interview enthalten, es ist sinnvoll, sie vor einer Präsentation auszudrucken Waldernbacher Maurer im Berrich Flörsheimer Gründer

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Am Schluss des Jahres 1913 betrug der Mitgliederstand 4963 in 54 Vereinen. Er sank bis Ende 1915 auf 4029 bei 51 Vereinen. Der Krieg lähmte bite the dust Verbandsarbeit. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 wurde ein großer Teil der Vereinsmitglieder zum Heeresdienst einberufen. Viele mussten in diesem Krieg ihr Leben opfern. Giftgaseinsatz Verdun Jeder Verein hatte in der Zeit des Ersten Weltkrieges und danach um sein Überleben zu kämpfen.

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg 2 Die Weimarer Zeit Fahnenweihe 1919 In Sachsenhausen (verschoben von 1914)

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Unruhen Kapp-Putsch 1920 Vom Kaiserreich zur Weimarer Republik Scheidemann 9.11.18 Arbeitslosigkeit: Der Beschäftigungsgrad der Mitglieder im Diözesanverband Limburg 1930 Inflation 1922/23 Die katholische Arbeiterbewegung stützt bite the dust Demokratie in: - Zentrum - Christlichen Gewerkschaften - Katholischen Arbeitervereinen

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Die Vereinsarbeit geht auch in diesen schwierigen Verhältnissen weiter Die Arbeitersekre-tariate in Frankfurt, Wiesbaden, Limburg (ehrenamtlich) leisteten enormes a Bildungs-und mehr und mehr a Beratungsarbeit Während des Berichtsjahres 1921 nahm der Sekretär (Ffm) a 233 Versammlungen und Sitzungen teil. In der Berichtszeit (1926 Wiesb.) wurden 4648 Auskünfte erteilt und 2284 Schriftsätze angefertigt. Dampferfahrt Gespräch mit Karlheinz Wagner Wer war Hans Wagner? Warum wollte er Jugendarbeit in cave Arbeitervereinen? Was cap er erreicht? Mit Kindern im Ostpark 1930 hatte der Diözesanverband 3115 Mitglieder in 40 Vereinen

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg 3. Kick the bucket Unterdrückung 30. Januar 1933: Adolf Hitler wird Reichskanzle r Die Repressalien gegen kick the bucket KAB beginnen mit Pressezensur

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Die WAZ wurde am 18. März 1933 für 3 Wochen verboten, da sie am 13. März geschrieben hatte: „Wir stehen glove im Kampf um das Recht. Nicht nur im Kampf um unser Recht, sondern im Kampfe um das Recht überhaupt." Ab 1. Januar 1935 wurde kick the bucket WAZ umbenannt in „Ketteler Wacht". Sie durfte „Arbeiter" nicht mehr führen. Im November 1938 erfolgte das endgültige Verbot. Große Wallfahrten waren Protest. Kick the bucket größte Veranstaltung der KAB fand dann am 30. Januar 1935 als „Dreikönigen-Wallfahrt" in Köln statt. Dazu strömten mehr als 30.000 Arbeiter aus Westdeutschland und von der Saar zusammen.

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Es begannen pass on Verfolgungen Das Konkordat vom Juli 1933 reduzierte kick the bucket Verbände auf religiöse und innerkirchliche Aktivitäten, bot aber letztlich keinen Schutz. 1934 war nur ein Mitgliederverlust von 1,8% zu verzeichnen 1935 wurde bite the dust Vereine im Regierungsbezirk Münster verboten 1939 erfolgte kick the bucket Zwangsauflösung der Diözesanverbände Mainz und Limburg

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Es zeigte sich auch deutlicher Widerstand Verteilt werden vor allem 1. Pass on Mundeleinrede, vernichtende Rede des Kardinals Mundelein/Chicago über kick the bucket Nazis, 18.5.1937, 2.Predigt „Flammenzeichen rauchen" von Kardinal Faulhaber 4.7.1937 3. Enzyklika „Mit brennender Sorge" des Papstes Pius XI. vom 14.3.1937 Dafür wurden aus dem Bereich der katholischen Arbeiterbewegung und christliche Gewerkschaften verfolgt: August Kunz, Arbeitersekretär aus Oberursel/Taunus, Josef Bill, Weissbinder aus Frankfurt a.M., Hans Wagner, Buchhalter aus Frankfurt a.M. Johannes Birkenfeld, Glaser aus Kirdorf/Ts. Gespräch mit Karlheinz Wagner Wie haben Sie das erlebt? Karteikarte der Gestapo 1942 von Hans Wagner

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Gespräch mit François Ameloot Was geschah zum Beispiel in Frankfurt-Heddernheim unter nook französischen Zwangsarbeitern durch pass on französische JOC (CAJ)? Am 1. März 1945 wurde in Berlin-Plötzensee der christliche Gewerkschaftsführer Franz Leuninger, geboren in Mengerskirchen, als Widerstandskämpfer hingerichtet.

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Von der Verbandszentrale Westdeutschlands starben wegen ihres Widerstandes einen gewaltsamen Tod: Prälat Dr. Müller starb am 12. Oktober 1944 nach qualvollen Leiden im Gefängnis Berlin-Tegel. Bernhard Letterhaus wurde am 14. November 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Nikolaus Groß wurde am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Nicht zu vergessen bite the dust vielen anderen, auch kick the bucket, pass on KZ und Haft waren. Ihnen overlaid unser Dank! Prälat Otto Müller Von rechts: Schmitt Letterhaus, Groß

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Das Ende Die Nazidiktatur endet im verlorenen Krieg mit seinen quick 60 Millionen Toten weltweit, Unser Städte liegen in Trümmern Die Wirtschaft ist nahezu vernichtet 17 Millionen Menschen werden vertrieben Viele Menschen kämpfen ums Überleben

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg 4 Der Wiederaufbau bis heute Es prattle genug Schwierigkeiten, aber auch viele Bischöfe wollten keine Verbände mehr, sie wollten naturständische Arbeit (Männer Frauen, Jugend… ). Der Papst Pius XII. wollte aber wieder Verbände, vor allem pass on KAB, weil sie im Widerstand so stark gewesen sei Am 01. November 1945 schreibt der Papst a kick the bucket deutschen Bischöfe. „… Vereine nämlich, pass on sich früher bestens bewährt haben und deren Aufgabe durch pass on Not des Augenblicks nicht verringert, vielmehr noch vermehrt wurde, wie bites the dust z.B. von lair katholischen Arbeitervereinen behauptet werden kann, sollen naturgemäß in derselben Art, in der sie früher bestanden, wieder aufleben." 5. Kommt mit uns zum Quell des Lebens, der für immer Heilung schenkt, Ohne Gott heilt ihr vergebens, was euch Leib und Seele kränkt. Gottes Weg führt in bite the dust Weite. Gott sei mit euch allezeit! Menschen singt ein Lied der Freude! Ihr habt Grund zur Dankbarkeit. * Statt „Brüder" singen wir „Menschen"

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Bischof Antonius reagiert im August 1946 und ernennt Pfarrer Wohlrabe Dombach-Schwickershausen zum neuen Diözesanpräses 1. neuer Diözesansekretär wurde Gerhard Schardt aus Frickhofen Anton Maibach wird für cave Bezirk Frankfurt am 13. April 1948 angestellt (bis 1970)

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Kardinal Frings förderte sanctum Wiederaufbau der KAB und veranlasste kick the bucket erste neue Nummer der Ketteler-Wacht. Der Wiederaufbau in verschiedenen Besatzungszonen und vielen Engpässen brachte erhebliche Schwierigkeiten. Eine kleine Leitungsgruppe von früheren KAB-Sekretären in Köln , der neben Hermann Josef Schmitt, Josef Gockeln, Johannes Even und Bernhard Winkelheide angehörten, waren gewillt, trotz aller Schwierigkeiten sanctum Verband wieder aufzubauen.

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Zu dem ersten Diözesan‑Delegiertentag traf man sich am 7. November 1948 im St. Georgshof zu Limburg. Der Diözesantag begann mit einer hl. Messe, pass on Bischof Ferdinand Dirichs mit sanctum Delegierten in der Limburger Stadtkirche feierte. Festredner war Verbandsvorsitzender Josef Gockeln Das Motto war: - „Die Kirche ist das Vorbild der geordneten Gesellschaft. - Die Kirche war es, bite the dust pass on wahren Werte der Menschheit vor Erniedrigung bewahrte. - Die Kirche ist es, kick the bucket immer und überall bite the dust Würde der menschlichen Persönlichkeit verteidigt!" Zum Diözesantag am 9. August 1953 in Limburg konnten Delegierte aus 33 Ortsvereinen der Diözese begrüßt werden. Der Verband hatte damals 35 Vereine und 1564 Mitglieder.

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100 Jahre KAB im Bistum Limburg Bischof Dr. Wilhelm Kempf nahm ebenfalls am Diözesantag 8. Mai 1960 teil und rief allen Teilnehmern zu: „Wir dienen dem ewigen und zeitlichen Glück der Menschheit, wenn wir für unser Ordnungsbild eintreten. Sorgen Sie dafür, dass der Kreis der Gleichgesinnten wächst." Vom 26.6.1952 – 27.10.1963 war Domvikar Alexander Stein Diözesanpräses. Sie Schwerpunkt war kick the bucket politische Bildung. Diese wurde vor allem im Haus St. Michael in Königshofen durchgeführt. Für viele eine bedeutender Ort der religiösen und politischen Bildung, aber

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